HÄUFIGE FRAGEN
Kurze Antworten auf die Fragen, die Frauenmilchbanken zuerst stellen
Hier finden Sie eine kompakte Einführung in das Produkt, den Arbeitsablauf, die Rückverfolgbarkeit, unterschiedliche Arbeitsweisen in Frauenmilchbanken, die Einführung und die nächsten Schritte.
- Produkt
- Rückverfolgbarkeit
- Integration
- Einführung
Genitus Milkbank ist ein digitales Arbeitswerkzeug für Frauenmilchbanken. Es wird in enger Zusammenarbeit mit Frauenmilchbanken und klinischen Fachleuten in Krankenhäusern entwickelt.
Die Lösung bündelt den operativen Arbeitsablauf, die Rückverfolgbarkeit und das Qualitätsmanagement in einem System.
Sie unterstützt die Arbeit von der Annahme und Erfassung der Spendemilch über Verarbeitung, Lagerung und Bestellung bis zur Lieferung und dokumentierten Verwendung beim Empfänger.
So lässt sich leichter erkennen, mit welcher Milch gearbeitet wird, was mit ihr geschehen ist und wo sie sich befindet – ohne die Informationen auf mehrere Systeme und manuelle Übersichten zu verteilen.
Ja. Genitus Milkbank ist für den Umgang mit roher und pasteurisierter Frauenmilch entwickelt.
Jede physische Milcheinheit erhält eine eindeutige Kennung und einen dokumentierten Verlauf.
Wird Milch pasteurisiert und eine neue Charge angelegt, bleibt die Verbindung zu den Milcheinheiten erhalten, aus denen die Charge besteht.
So kann die Frauenmilchbank sowohl den operativen Arbeitsablauf als auch die Zusammenhänge zwischen ursprünglichen Milcheinheiten, Verarbeitung, Lagerung, Lieferung und Verwendung nachvollziehen.
Damit lassen sich unterschiedliche Verarbeitungswege abbilden, ohne die Rückverfolgbarkeit zwischen ihnen zu verlieren.
Rückverfolgbarkeit beruht auf der eindeutigen Identität der Milcheinheiten und auf dokumentierten Beziehungen zwischen den Ereignissen in der Frauenmilchbank.
Das System erfasst unter anderem, was mit der Milch geschehen ist, welche physische Einheit oder Charge betroffen ist, wo sie sich befindet und mit welchen anderen Objekten oder Empfängern sie verknüpft ist.
So lässt sich rückwärts zu Herkunft und Verlauf sowie vorwärts zu möglicherweise betroffenen Einheiten oder Empfängern verfolgen.
Die Rückverfolgbarkeit begleitet die Milch damit durch den Arbeitsablauf, statt als separate Dokumentation daneben zu stehen.
Genitus Milkbank verknüpft das Qualitätsmanagement mit den tatsächlichen Abläufen im Milchfluss.
Abweichungen, CAPA, Vigilanz, Rückrufe, der Audit-Trail und Berichte lassen sich mit relevanten Ereignissen, Milcheinheiten, Chargen und Empfängern verknüpfen.
So entsteht eine besser dokumentierte Grundlage für Bewertungen, Maßnahmen und Folgemaßnahmen, ohne die Rückverfolgbarkeit zu unterbrechen.
Die Lösung wird unter Berücksichtigung der neuen europäischen SoHO-Anforderungen entwickelt. Sie soll insbesondere Rückverfolgbarkeit, Dokumentation, Qualitätssicherung und Nachverfolgung unterstützen.
Die Systemunterstützung entbindet die Frauenmilchbank nicht von ihrer eigenen Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften.
Die Einführung von Genitus Milkbank wird gemeinsam mit der jeweiligen Frauenmilchbank geplant und an bestehende Arbeitsprozesse, Organisation und Anforderungen angepasst.
Wir prüfen den aktuellen Milchfluss und klären, wie die Lösung eingerichtet werden soll, welche Rollen und Zugriffsrechte erforderlich sind und welcher Schulungs- und Testbedarf besteht.
Vor dem regulären Einsatz erfolgen die notwendigen Abstimmungen und Tests gemeinsam mit der Frauenmilchbank.
Ziel ist eine sichere und kontrollierte Einführung mit möglichst geringer Belastung des laufenden Betriebs. Die Anwenderinnen und Anwender werden vorbereitet, bevor die Lösung eingesetzt wird.
Ja. Genitus Milkbank ist so entwickelt, dass mehrere Frauenmilchbanken oder Krankenhäuser innerhalb derselben Organisation oder Region die Lösung nutzen können.
Eine gemeinsame Lösung kann Arbeitsprozesse, Rückverfolgbarkeit und Qualitätsmanagement über mehrere Frauenmilchbanken hinweg vereinheitlichen.
Zugriffsrechte, Rollen und Organisation lassen sich zugleich so anpassen, dass jede Frauenmilchbank die Kontrolle über ihre eigenen Arbeitsprozesse und Daten behält.
Für Klinikverbünde oder Regionen mit mehreren Frauenmilchbanken kann eine gemeinsame Plattform außerdem Verwaltung und Weiterentwicklung vereinfachen und den Bedarf an separaten Lösungen verringern.